Prosper Schroeder
Zur Vorgeschichte der Quanten Theorie:
Boltzmann, Planck und
das H-Theorem
Nature’s microscopic disorder implies
that what happens today can never be undone
Peter Persic
Das Motto dieser Arbeit stammt aus der Einführung zu Max Planck:
“Eight Lectures on Theoretical Physics” [1] welcher dieser im Jahr 1909 an der Columbia University in New York gehalten hat. Sie geben, besser als alle längeren Erklärungen¨, das Programm Plancks wieder und zeigen gleichzeitig auf die Schwierigkeiten hin, welche er auf seinen wissenschaftlichen Weg antraf: das Problem der Irreversibilität von gewissen physikalischen Prozessen. Dieses gleiche Problem bildete auch die zentrale Frage in der Kontroverse zwischen Plank und dem älteren Ludwig Boltzmann. Im Laufe dieser wissenschaftlichen Diskussion musste, wie wir sehen werden, Planck Ideen aus dessen Gastheorie übernehmen, blieb aber im Gegensatz zu jenem, von der absoluten Gültigkeit des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik überzeugt. Boltzmann sah in diesem Prinzip nur eine Aussage der statistischen Mechanik, welche nicht für die Gesamtheit aller möglichen Fälle unbedingt gelten müsste.
(Vollständiger Text im angehangenen PDF)


